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KAB Warstein ; Vors.: Karl Hense (1979-2004), Bernhard Pohl (2004-);

"Kaiser Alt", Altbier, das die Warsteiner Brauerei Ende Mai 1967 auf den Markt brachte; angeregt wurde dies durch die vielen Rheinländer, die im Sauerland Urlaub machten und dort ihr gewohntes Alt-Bier genießen wollten;"Kaiser-Alt" wurde mit obergäriger Reinzuchthefe und Brauwasser aus der Kaiserquelle gebraut; zum Produktionsprogramm gehörten damals außerdem Warsteiner Pilsener, Kaiserbräu-Exportbier, und ein spezielles Starkbier unter dem Namen "Kaiser-Bock"; 200 Jahre früher - vor 1767 - wurde schon einmal Altbier in Warstein gebraut, wobei man eine obergärige Hefe mit Milchsäurebakterien verwendete, weil man noch keine obergärige Reinzuchthefe kannte;

Kammerchor Capella vox humana eV, gegr. 28.08.1987 (Chorleiter und 10 Mitglieder);

Kanalgebühren; 10 Pfennig (1967),

Karnevalsgesellschaft MüSiWa von 1960 e.V., im Internet: http://www.muesiwa.de

Karnevalsgesellschaft Wispelten 1888

Kastelan, Karsten; *Warstein; Filmenthusiast und angehender Regisseur (1991); Hollywood Kolumnist (2002), Fachjournalist u. a. für "Kino Corner" von Focus Online (2003);

Katholische Kirchengemeinde St. Johannes-Enthauptung, Suttrop; Pfarrer: Dr. Gert Schneider (-1991), Bernhard Mescheke (03.11.1991-), Michael Vogt (-);

Keespe, Engelbert, Pfarrer; *27.03.1876 Attendorn †01.08.1949 Warstein; Priesterweihe in Paderborn (30.03.1901), Kaplan in Bochum-Linden (03.04.1901), Vikar in Werne-Ost (10.10.1903), Pfarrer in Dahl (17.01.1910), Pfarrer in Warstein (01.07.1902-1942 - er verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf das Amt), Dechant des Dekanates Rüthen (03.03.1933), Ehrendechant und Pfarrer i. R. in Warstein (1942);

Kegel, urwüchsiger Volkstanz, der beim Warsteiner Schützenfest getanzt wurde;den Beginn zeigt die Musik mit den ersten Takten der Melodie an; im Kreis von 12 Paaren hält sich dabei ein besonders tanzgewandter Schützenbruder auf, der den Ablauf des Tanzes bestimmt und regelt; vor dem I. Weltkrieg galten als virtuose "Kegler" der Gärtnermeister Frensel, Bauer Caspar Wrede-Müller und Kirchenküster Franz Bock;

Kegelclub "Badelicum", Belecke; gegr. 22.04.1920; anfangs wurde auf der Freiluftbahn neben dem Klemensheim gekegelt; 1925 zog man in die neu eröffnete Gaststätte "Zur Altstadt" (bei "Frönnes") Hagemann; eigene Kegelspiele wie "Garibaldi" oder "Dietz Beisenherz"; reiner Männerkegelclub, der 1990 zum 70-jährigen Bestehen 13 Mitglieder hatte;

Kegelclub "Blaue Täubchen"; gegr. 1953 auf der Kegelbahn im "Alter Landtag"; als reine Damengesellschaft der älteste weibliche Kegelclub der Wästerstadt;

Kegelclub "Rappelkiste", gegr. 1978; Arbeitskollegen der AEG waren es, die mit ihren Frauen den Club ins Leben riefen und zunächst bei Bültmann in Suttrop kegelten;

Kegelclub "Uns schmeckts immer", Damenkegelclub, gegr. April 1978; die meisten der Gründungsmitglieder waren Spielerfrauen des TuS Warstein;

Kemkers Bauernstübchen, Inh.: Bernd Kemker; Mülheim, Erlenweg 45; Restaurant m. Kegelbahn, Wintergarten und Sommerterrasse; www.kemkers-bauernstuebchen.de

Kirche St. Johannes Baptist Allagen; geweiht 1891;

Kirche St. Petrus; Grundsteinlegung 26.09.1966; den kirchlichen Weiheakt zur Grundsteinlegung nahm Domkapitular Prälat Alois Nüschen vor; mehr als 100.000 DM hatten die Warsteiner Katholiken für den Kirchenneubau in der Bergenthal-Siedlung gespendet;

Klasmeier, Willi; * †13.04.2003 Oeventrop; Amtsdirektor (1965-1975), Stadtdirektor von Warstein (1975-1977) - das Rathaus, das Gymnasium, Realschule, beide Hauptschulen, die Theateraula, die Erweiterung der Grimmeschule, diverse Kindergärten sowie das Abwassersystem im Möhnetal tragen seine Handschrift; Goldene Ehrennadel der Stadt Warstein (1999), Ehrenmitglied des DRK Warstein, Lehrer an der Verwaltungsfachschule in Soest, Vorsitzender des DRK Warstein (1966-1984); Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes (1984), Ehrenzeichen des DRK (1994), Bundesverdienstkreuz (1998)

Kleinschmidt, Caspar Melchior Balthasar; *Brilon; Pfarrer in Warstein (1842-1853); er führte die von Pfarrer Hermann Anton Teppe begonnenen Planungen und Vorarbeiten für den Neubau der Pfarrkirche St. Pankratius weiter bis fast an die Schwelle des Baubeginns;

Koch, Erwin; Suttrop, Ratsmitglied der SPD (-); Ortsvorsteher von Suttrop (-);

Koch, Theodor; *1868, Zimmermeister aus Belecke, Kallerweg 30 (lebte 1958 - 90jährig - im Haus des Schwiegersohns Josef Weiken); ein westfälisches Original, fast jedes Kind kannte "Kochs Opa", der für alle immer ein Bonbon in der Tasche hatte; mehreren Malern stand der von einem prächtigen Vollbart gezierte Belecker Modell, Porträts von ihm hängen in Ausstellungen u. a. in Düsseldorf und sogar New York;

Koerdt, Udo; Suttrop, Ratsmitglied der SPD (-); Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Suttrop (-);

Köhler, Paul; *1956 Warstein; Regierungsdirektor (Referent für Kommunalfinanzen im Düsseldorfer Innenministerium (-);

Körtlinghausen, Wasserschloß des Freiherrn von Fürstenberg östlich von Belecke, erbaut von 1710-1713;

Köster, Jochen; Warstein, Ratsmitglied der BG (-);

Kolpingsfamilie Belecke; gegr. 1921; Johannes Löffeler und Ludwig Berghoff, beide gebürtige Belecker, gingen auf berufliche Wanderschaft. Sie schlossen sich im Jahre 1909 dem "Kath. Gesellenverein Bochum - Zentral" an. Begeistert von der Idee Adolf Kolpings, waren sie nach ihrer Rückkehr bemüht, auch in Belecke einen Gesellenverein zu gründen. Das gelang wegen des ersten Weltkrieges, erst im Jahre 1921. Die Gründungsfeier fand im Gasthaus Franz Happe statt, welches auch zum Vereinslokal bestimmt wurde. Zur Gründungsfeier waren rd. 40 Jungmänner und Männer erschienen, die sich dem Verein anschlossen. Zum ersten Präses wurde der damalige Belecker Kaplan Josef Zimmermann gewählt. Erster Senior des Gesellenvereins wurde Johannes Löffeler. Der weitere Vorstand bestand aus den Mitgliedern Ludwig Berghoff, Bernhard Hense, Johannes Rose, Fritz Volpert und Josef Molitor. Die Festrede zur Gründungsfeier hielt der Präses, Kaplan Josef Zimmermann; der im Jahre 1920 gegründete Gesellenverein Allagen stand mit seinem Präses Bernhard Zimmermann bei der Gründungsfeier Pate. Bernhard Zimmermann hatte entscheidenden Anteil am Zustandekommen des Belecker Gesellenvereins. Er war auch der Gründer des "Klemensheimes" (späteres Haus Borghoff) in Belecke, in dem für Spätberufene des Erzbistums die Ausbildung zum Priester ermöglicht wurde.Der "Kath. Gesellenverein Belecke" schloß sich dem "Verband der Internationalen Kath. Gesellenvereine" an. Der Sitz war und ist auch heute noch in Köln. Die Arbeit der Kolpingsfamilie bestand damals im wesentlichen aus der Bildungsarbeit auf politischer, religiöser und sozialer Ebene, der Pflege der Geselligkeit sowie aus Beiträgen zum kulturellen Leben in der Stadt. Vors.: Johannes Löffeler (1921-), Ernst Duppre (1946-), Hans-Josef Wieners; Ehrenmitglieder: Caspar Bracht (1947), Johann Rose (1947), Ludwig Berghoff (1965);

Kommunalwahl; Ergebnisse am 12.09.1999: CDU 41,4 % (15 Sitze), SPD 36,2 % (14 Sitze), BG (6 Sitze), WAL (3 Sitze);

Kraftfahrzeuge, Bestand in Warstein insgesamt 13.424 (am 01.07.1985), 19.609 (am 01.07.2001); davon Pkw einschl. Kombi und Kleinbusse: 11.759 (am 01.07.1985), 16.664 (am 01.07.2001); Kraftfahrzeuge nach Fahrzeugarten: 85 % Pkw, 7,4 % Krafträder, 0,1 % Omnibusse, 3,3 % Lkw, 3,1 % Zugmaschinen, 1,1 % übrige Fahrzeuge;

Krankenhaus "Maria Hilf"; Grundsteinlegung für den Neubau 20.10.1963; zum Zeitpunkt der offiziellen Einweihung am 12.10.1968 war das Haus schon bezogen; Baukosten 8 Millionen Mark, 206 Betten, geplant vom Architekturbüro (Josef) Hesse; Verwaltungschefs: Werner Rademacher (-31.12.1990); Dieter Schröder (09.1991-);

Kroll-Schlüter, Hermann; *1939; Landwirt; CDU-Ratsmitglied in Belecke (1969-1975), nach der kommunalen Neuordnung CDU-Ratsherr in Warstein (bis 1991); Bürgermeister (1969-1989); CDU-Bundestagsabgeordneter (1975-1990); Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium des Freistaates Sachsen (1991-) - hierhin holte ihn Prof. Kurt Biedenhopf, unter dem er Stellv. Vorsitzender der CDU-Westfalen war;

Kruse, Heike; Sichtigvor, Ratsfrau der SPD (-);

Kunststoffwerke AG Warstein, gegr. 27.09.1966 mit einem Stammkapital von 20 Millionen Mark; geplant wurde ein Werk am Hahnscheider Kopf auf einem 100.000 Quadratmeter großen Grundstück;

Kupferhammer Haus; Stadtmuseum; bietet den Besuchern in einer barocken schlossartigen Anlage aus der Mitte des 18. Jahrhunderts eine reichhaltige Fülle geschichtlicher Informationen zur Historie der Stadt Warstein. Die beachtenswerte Abteilung Geologie und Mineralogie – Vor- und Frühgeschichte – präsentiert u.a. das rekonstruierte Skelett eines ca. 10.000 bis 15.000 Jahre alten Höhlenbären aus den Warsteiner Bilsteinhöhlen. Sehenswert sind die Ausstellungen zum bäuerlichen Wohnen im 18. und 19. Jahrhundert, zur Entwicklung der eisenverarbeitenden Industrie im Warsteiner Raum und die Skulpturensammlung im idyllischen Wintergarten. Reizvoll sind die im Obergeschoss angesiedelten Räumlichkeiten der ehemaligen Besitzerfamilie Bergenthal mit dem originalgetreuen Wohnzimmer, Biedermeierzimmer, Flur und Florentinerzimmer. Der Festsaal vermittelt eindrücklich Leben und Selbstverständnis großbürgerlicher Familien in vergangener Zeit.

Kurpension "Villa Christa", Belecke; Inh.: Nelly Hauss; unmittelbar am Badehaus mit parkähnlichem Garten, Zentralheizung, fließend Wasser, Garagen (1938);


Lexikon für die Stadt Warstein, erstellt durch Horst Hassel,
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