Zurück


Landtagswahl ; Ergebnisse 13.05.1990 im Wahlkreis 140 (Kreis Soest I): CDU 32.449 Stimmen (44,10 %), SPD 32.027 Stimmen (43,50 %), FDP 3.892 Stimmen (5,30 %), Grüne 3.452 Stimmen (4,70 %), Republikaner 1.369 Stimmen (1,90 %) - direkt gewählt: Karl-Heinz Brülle (SPD); Ergebnisse 14.05.1995:

Landwirtschaftlicher Ortsverein Warstein-Sauerland; Ortslandwirt Bernd Menke;

Lange, Dietmar, *1960 Meschede; Abitur am Gymnasium Warstein, Studium der Kath. Theologie und Philosophie, anschließend Lehramt für die Sekundarstufen II und I an der Universität GHS Paderborn; seit 1990 Unterrichtstätigkeit an der Marienschule - Gymnasium Lippstadt in den Fächern Religion, Geschichte und Latein; seit 1986 Kustos des Stadtmuseums "Haus Kupferhammer", Stadtarchivar; zahlreiche Veröffentlichungen über die Geschichte der Stadt Warstein; Vorsitzender der CDU-Ortsunion Warstein (-);

Langenbecke, Richardus; Pastor in Warstein 1381 bis 1420;

Laschütza, Josef, †01.06.1968; Polizeimeister, langjähriger Vorsitzender von Grün-Weiß Allagen;

Lenders, Peter; Stellv. Stadtbrandmeister (1991-); Stadtbrandinspektor (-);

Lepa-Bertelsons, Astrid; Belecke, Ratsfrau der SPD (-2003);

Leßmann, Dr. med. Josef J.; Studium der Humanmedizin an den Universitäten Heidelberg und Göttingen; PJ in Bremen (Zentralkrankenhaus Bremen-Ost); 23.10.1984 Approbation als Arzt; 11/1984-11/1986 Ass.-Arzt Sucht Fachklinik Stillenberg, Warstein; 25.06.1985 Promotion am Fachbereich Medizin (Neuroanatomie) der Georg-August-Universität zu Göttingen; 11/1986-06/1987 psychiatrische Weiterbildungszeit Westfälische Klinik Warstein; 07/1987-12/1988 neurologische Weiterbildung am St. Johannes Hospital Arnsberg; 09.12.1989 Abschluss Facharzt für Neurologie und Psychiatrie; 01/1990 Ernennung zum Bereichs-Leitenden Arzt für den Suchtbereich der WK Warstein durch den Landschaftsverband Westfalen Lippe; ab 1992 Aufbau des Qualifizierten Drogenentzuges am Standort Warstein mit Anerkennung im Feststellungsbescheid durch das Land NW; 11/1992-04/1993 Stellvertretender Leitender Arzt der Forensischen Suchtfachklinik (§ 64 StGB) Schloss Haldem; 1992-1996 parallel (berufsbegleitend) Vertragsarzt im Sozialpsychiatrischen Dienst des Hochsauerlandkreises; 1994 Übernahme und Neukonzeptionierung (über einen gemeinnützigen Verein) eines Wohnheimes für chronisch Suchtkranke (von zunächst 17 Plätzen ausgebaut auf 41 Plätze); ab 10/1995 Aufbau des Betreuten Wohnens für Suchtkranke; 04.06.1996 Anerkennung "Psychotherapie" (tiefenpsychol.) durch Ärztekammer Westfalen-Lippe; 01.07.1996 Bestellung zum Ltd. Arzt der Westf. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (WKPP) Warstein durch den LWL; 1996 – 1999 parallel Vertragsarzt im Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises; Soest; 01.01.1997 Fusionierung der Suchtfachklinik Stillenberg mit der WKPP Warstein; 01.01.1997-31.12.2000 neben der Funktion des Ltd. Arztes für die Gesamtklinik auch gleichzeitig Abteilungsleitender Arzt der Sucht Reha-Abteilung Stillenberg; 23.06.1997 Erlangung der Weiterbildungsermächtigung im Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie durch die ÄKWL; 12.07.1997 Anerkennung als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie; seit 01.01.2001Ärztlicher Direktor auch der WKPP Lippstadt; ab April 2002 Strategische Allianz zwischen der Westf. Klinik Warstein und dem somatischen Krankenhaus "Maria Hilf" Warstein; Aufbau der Liaison-Psychiatrie und des Konzeptes "Psychoonkologie"; seit 01.10.2004 auch Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Maria Hilf Warstein;

Liebfrauenhaus an der Haupstraße; hier waren Schwestern vom Orden "Unserer lieben Frau" untergebracht, die jahrzehntelang ehrenamtliche Dienste im Krankenhaus leisteten; 2003 zeigte das Autohaus Barkschat Interesse am Ankauf der seit dem Weggang der Schwestern 2001 ungenutzten Gebäude;

Liebfrauen-Schwestern; am 29.12.2001 verlassen nach fast 75 Jahren die letzten drei Schwestern vom Orden "Unserer Lieben Frau" die Gemeinde St. Pankratius in Warstein und kehren zurück in ihr Mutterhaus nach Coesfeld;

Linnenbrügger, Heiner; CDU-Ratsmitglied (09.11.1956-07.01.1992); Bürgermeister der Stadt Warstein (1969-1975), Vize-Bürgermeister der Stadt Warstein (1975-1984); Ortsvorsteher der Kernstadt Warstein (1984-1989); machte sich seit 1964 stark für Europa; gehörte zu den Vätern der Städtepartnerschaft mit St. Pol-sur-Ternoise; Bundesverdienstkreuz (Februar 1986);

Linnhoff, Ferdinand; Metallbearbeitung, Allagen; gegr. 1963 durch Ferdinand Linnhoff - er begann als Zulieferer für die Leuchtenindustrie; als Spezialist für Lötarbeiten machte er sich schnell einen Namen, so daß schon bald darauf die Stahlbearbeitung in das Produktionsprogramm aufgenommen wurde; unter dem heutigen Inhaber Raimund Linnhoff (Sohn des Firmengründers) ist das Unternehmen ein führender Anbieter im Bereich des Roboter-Schweißens;

Lioba-Schule; Schulleiter: Gerd Kirchhoff (2002)

Löbbecke, Josef; am 02.11.1948 zum Bürgermeister von Belecke gewählt, 1959 stellv. Stadtdirektor, ehrenamtlicher Stadtdirektor bis zum Amtsantritt von Stadt- und Amtsdirektor Klasmeier; Bundesverdienstkreuz (1965);

Lohn, Franz; *Brilon; Pfarrer in Warstein (1813 bis Mai 1821); danach Pfarrer in Hüsten;

Ludwig, Klemens; *Suttrop; Sachbuchautor (1991: "Das Baltikum: Estland, Lettland, Litauen")

Lütkeduhme, Franz; Bad Belecke (1938), Fern- und Nahtransporte;

Lutter, Conrad; Pfarrer in Warstein (in der "Geschichte der Stadt Warstein" von Josef Bender fälschlich "Hutter" genannt) von 1580-1584; wurde anschließend Pfarrer in St. Petri in Geseke;

Lutter, R., Holzhandlung (1938); Hobeldielen, Rauhspund, Stabbretter, Sperrplatten, Bauholz, Leichtbauplatten;


Lexikon für die Stadt Warstein, erstellt durch Horst Hassel,
58849 Herscheid, Tel.: 02357/903090, E-Mail: webmaster@plbg.de