Grube „Antonie'
Lage: südlich Beringhausen



„Von 1941 bis 1951 standen die Roteisensteingruben Grottenberg und Antonie auf dem Nordwestflügel des Ostsauerländer Hauptsattels noch einmal in Betrieb, doch führte man nur einen Nachlesebergbau oberhalb der Stollensohle durch. Die Gesamtförderung der beiden, damals zu einem Betrieb zusammengefassten Gruben, betrug in diesem Zeitraum 59628 t mit Gehalten zwischen 24,2 - 38,5% Fe, 22,8 - 7,1% CaO und 7,8 - 14,2% SiO2.


Von 1959 - 1961 brachte man in den Lagerstättenbereichen Grottenberg, Enkenberg, Johannes und Emma sowie Leo nochmals Tiefbohrungen nieder: Zu einer Aufnahme des Bergbaus ist es aber nicht mehr gekommen. Bis 1963 förderte hingegen noch die Grube Christiane (bei Adorf), die von 1938 bis zu ihrer Stillegung etwa 1,7 Mio. t Roteisenstein mit Durchschnittsanalysen von 28 - 34% Fe, 15 - 18% CaO, 10 -16% SiO2 und 0,3 - 0,13% P gefördert hat".


Aus Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland von Dr. Rainer Slotta S. 369 Erscheinungsjahr 1986



Förderwagen im Abbau (Foto: R. Stoffels)


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