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13.33 Eichholz II
Nr. 33 der Übersichtskarte
Bei einer Befahrung der Grube konnte ich noch bis zur 7. Sohle vordringen
und den Mineralreichtum der Grube kennen lernen. Im Frühjahr steht diese
Sohle immer unter Wasser. Für mich war auch sehr beeindruckend, dass in
der Firste der 7. Sohle ein großer Klotz Grünstein von einigen Metern
Länge und ca. 2 Meter Mächtigkeit ansteht. Auch Eichholz II baute auf
der Immentalstörung.
Erwähnenswert ist, dass man auf einigen Sohlen beim Rückbau nicht die
Firste und Stöße nachgerissen, sondern in der Sohle zwei Meter tiefe
Bohrlöcher getrieben, gesprengt und weggeladen hat (mündlich n. Josef
Witteler). Der Bergmann spricht vom "Wippen". Die Sohle wird hochgewippt.
13.33.1 70 DM Erlös für 1 Tonne
Bevor Heinz Hänisch die Grube Eichholz II sah, waren manche Hindernisse aus
dem Weg zu räumen. Der Hauer aus Wulfen informierte sich vor dem Besuch:
Auf vier kleinen Gruben im Raum Brilon-Thülen wird Kalkspat gefördert; in
jeder Grube arbeiten drei bis vier Mann. 'Also Mini-Bergbau', sagt Heinz
Hänisch, aber ganz interessant.
13.33.2 Viele Arten der Förderung
Der Hauer ließ nicht locker. Im Bergbaujahrbuch 1979 fand er die Anschriften
der Grubenbesitzer, rief an. Endlich, beim vierten Besitzer erhielt er
'grünes Licht' für einen Besuch: Josef Grawe, Besitzer des Terazzowerks
Brilon, zeigte Heinz Hänisch seine Grube.
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