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Quelle: "Unterirdische Zauberreiche des Sauerlandes", 1967, Heinrich Streich, S. 102
Schnöpers-Huol
Die Höhle liegt im schönen, ruhigen Lörmecketal zwischen den beiden
aufragenden Felsen "Hohler Stein" und "Hoher Stein" auf der rechten
Bachseite. Diese Felsengruppe selbst erreicht der Höhlengänger, wenn
er die Landstraße Suttrop/Kallenhardt im Talgrund in südlicher Richtung
verlässt und ins Lörmecketal schreitet. Der erste Felsen "Hoher Stein"
wird nach 1,8 Kilometer (ab Landstraße) sichtbar. Nach weiteren
300 Metern Wanderung wird Schnöpers-Huol erreicht. Die Höhle liegt
in einem querab liegenden zerklüfteten Kalkstein, vom Bach etwa 25 Meter
zurück (siehe auch Lageplan).
Das gesamte Höhlensystem mit mehreren größeren Spalten und zwei Stockwerken
ist stark verstürzt. Daher ist die Befahrung dieser Kluftfugenhöhle schwierig.
Ein erster größerer Raum, die Empfangshalle, wird nach 3,50 Meter Abstieg
erreicht. Von der Nordwand der Halle zweigen mehrere abwärts führende Gänge
ab.
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