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BAD BELECKE
- MÖHNE Das Kaiser-Heinrich-Bad an der Möhne und seine Umgebung
Ein Bildband von Otto Ernst Wülfing (1953)
BELECKE - ein liebliches Badestädtchen
Auf hohem Bergesrücken erhebt sich das schöne Städtchen Belecke, eingerahmt von grünen
Wiesenteppichen, durch die sich die Möhne und Wester hinschlängeln. Heute noch kann man
erkennen, daß diese Bergfeste einstmals nur schwer einzunehmen war, weil der Berg nach
drei Seiten hin steile Abhänge zeigt. |
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hier ein Kastell erbaut. Heinrichs I. junger Sohn Heinrich wurde hier im Jahre 938 von seinem
Halbbruder Tangmar gefangengenommen. Im gleichen Jahre legte der königliche Bruderkampf
zwischen Otto dem Großen und Tangmar das Kastell Baduliki nach hartem Ringen in Trümmer.
Erst seit dem Anfang des vorigen Jahrhunderts dehnte sich die Stadt auch im Tale aus. Auf der einen
Seite haben sich die Häuser an die Erhebung des Arnsberger Waldes angeschmiegt, nach Norden
zu das liebliche Möhnetal besiedelt. In der Nähe der Külbensteine liegt die jahrtausendealte Heilquelle.
Kranke, die in ihr Heilung gefunden hatten, hängten zum Zeichen ihrer Dankbarkeit in der nahe gelegenen
Kapelle Krücken, Bilder, Medaillons und dergleichen auf, die leider eine verständnislose Zeit um die
Jahrhundertwende aus der Kapelle fortgenommen hat. Von den erstaunlichsten Heilungen berichten uns
der Mund alter Leute und gelegentliche Aufzeichnungen hie und da in alten Büchern. Seit 1934 hat man
die alte Quelle wieder aufgebohrt. Der Erfolg war geradezu glänzend. Die Analyse hat ergeben, daß
Belecke sich mit den besten deutschen Bädern messen kann. Das Wasser eignet sich vorzüglich zu
Trink- , Bade- und Inhalationskuren. Zwischen dunklen Tannen und ragenden Felswänden erhebt sich
das im Schweizerstile erbaute Badehaus.
Nicht wenige Heilungssuchende sind es, die das ganze Jahr hindurch im Heilquell des Kaiser-Heinrich-Brunnens
Gesundung und in den weiten Tannenwaldungen Entspannung suchen und finden.
(die gesamte Chronik kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden)
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