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900 Jahre Propsteikirche Belecke (Festschrift, 37 S., herausgegeben 1987 von der Kath. Pfarrgemeinde St. Pankratius)
Das Jubiläum |
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Es glaubend, liebend, hoffend sichtbar werden zu lassen, dafür war auf dem Belecker Propsteiberg
die Regel des heiligen Benedikt eine Richtschnur. Genau 700 Jahre lang, bis zur Aufhebung des
Mutterklosters im Jahre 1840.
Belecke, im Juli 1987 Jürgen Sauer, Michael Grundhoff |
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Es begann mit zwei Entführern Die Anfänge Beleckes 938 - 1072
Dem namenlosen Dunkel der Geschichte wurde Belecke ausgerechnet von zwei Kidnappern
entrissen, Kindesentführern also. Der eine hieß Thankmar und endete, von einem tödlichen
Pfeil getroffen, in der Stiftskirche von Obermarsberg. Der andere trug den Namen Anno, war
Erzbischof, Kloster-Gründer, Reliquien-Sammler - und endete als Heiliger. Doch der Reihe
nach:
Wir schreiben das Jahr 938. König Otto I., später als Kaiser der Große genannt, hatte die
Edlen des Reiches zu einem allgemeinen Reichskonvent nach Steele bei Essen bestellt. Der
König war unzufrieden. Eine aufrührerische Gesinnung unter dem Adel drohte das Land zu
spalten. Die Folge: Otto machte immer häufiger Bischöfe auch zu weltlichen Herren über ihre
Bistümer. Der Vorteil für den König lag auf der Hand: Da Bischöfe ehelos und daher ohne
Nachkommen sind, können sie auch kein Herrschergeschlecht begründen, das dem König
gefährlich wird. (die gesamte Festschrift kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden) |