Warstein. (HH) Gesundheitliche Gründe veranlassen den Vorsitzenden des SPD Ortsverein
Warstein, Heinrich Häckel, auf der Hauptversammlung am 14. März ins zweite Glied zurück
zu treten. Für die Nachfolge wird der Vorstand der Hauptversammlung einen Vorschlag unterbreiten.
Als das "soziale Gewissen" der SPD in Warstein wird Heinrich Häckel oft bezeichnet. Seit dem
Jahr 2000 steht er an der Spitze des SPD-Ortsvereins, löste seinerzeit Bernd Schauten ab. Seit
1999 vertritt Heinrich Häckel die Interessen der Bürger seines Stimmbezirks im Rat.
Den Beinamen "soziales Gewissen" hat sich Heinrich Häckel nicht zuletzt durch seine 37-jährige
Tätigkeit als Arbeitnehmervertreter bei der VEW, als Mitglied im Gesamtbetriebsrat, im Aufsichtsrat
der VEW (1992-1999) und im VEW-Präsidium (1995-1997) erworben. Als Vorsitzender des
Kulturauschusses setzte er sich für die Verbesserung der als Teil der Wirtschaftsförderung erkannten
Lebensqualität der Stadt Warstein ein.
Zwar tritt Heinrich Häckel kürzer und deshalb als SPD-Vorsitzender zurück, in seinen Ämtern als
Vorsitzender der AWo, im Unterbezirksvorstand der AWo, im Verwaltungsausschuss des Arbeitsamtes
Meschede, als Ratsmitglied etc. wird er weiter für die Belange von Arbeitnehmern und Bürgern eintreten.
Der "Rentner im Unruhestand" hat schon signalisiert, dass er seinem Nachfolger im SPD-Vorsitz bei
Bedarf tatkräftig zur Seite stehen wird.