Quelle: WP vom 26.09.2002

In Frauenhilfe und Heimat engagiert

Belecke. (by) Eine Frau, die dem Leben und den Menschen diente, starb plötzlich und unerwartet: Käte Spitzer. Für ihre Verdienste um die Heimat wurde die Beleckerin 1995 mit dem Bürgermeister-Wilke-Preis geehrt. Noch am Dienstag hatte sie mit ihrem Freund Josef Hesse seinen 80. Geburtstag gefeiert.

Geboren wurde sie am 8. Oktober 1913 in Erfurt. Durch die Berufstätigkeit ihres Vaters war sie als Kind und Jugendliche ständig auf der Wanderschaft. So ging sie in Warsteins Partnerstadt Wurzen zur Schule. Studium und Ausbildung zur Technischen Fachlehrerin absolvierte sie in Leipzig. Seit 1948 lebte sie mit ihrem Mann Hermann in Belecke. Vom ersten Tag an setzte sie sich neben Pastor Tommershausen für den Aufbau der evangelischen Kirchengemeinde ein. 1956 zur Vorsitzenden der Frauenhilfe gewählt, behielt sie dieses Amt 27 Jahre inne. Sie kam dadurch mit vielen Menschen zusammen, die sie oft mit einem guten Wort zu trösten verstand. Sie strahlte Zuversicht und Gottvertrauen aus.

Auch bei den Sportlern des TuS Belecke, wo sie Ehrenmitglied war, war sie lange Zeit aktiv: Zwölf Jahre leitete sie die Hausfrauen-Turnabteilung, später übernahm sie eine Gymnastikgruppe für Seniorinnen. Die Trauerfeier für Käte Spitzer ist am Montag, 30. September um 14 Uhr in der Friedhofskapelle Belecke, anschließend die Urnenbeisetzung.


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