Warsteiner Chronik des Jahres 2002
(Quelle: Westfälische Rundschau u. a.)

Viel Hickhack um die Holzhackschnitzel-Anlage 30.12.2002 / LOKALAUSGABE / WARSTEIN Januar Februar März

JANUAR
2. Das neue Geld ist da - doch der Andrang der Warsteiner auf den Euro hält sich noch in Grenzen. Die meisten zahlen noch mit der guten alten Mark. 3. Die ersten langen Euro-Schlangen bei Sparkasse und Volksbank bilden sich. "Wie seinerzeit 1948", erinnern sich die Älteren.
4. Der Widerstand gegen die Bodendeponie in Suttrop wächst. Bei einer Bürgerversammlung informierten sich über 60 Suttroper über den Stand der Dinge.
7. Uwe Müller wird in Warstein offiziell als Pfarrer ins Amt eingeführt.
8. Heinz Riegert, langjähriger Geschäftsführer der Warsteiner Internationalen Montgolfiade (WIM), tritt zurück. Nach der 11. Montgolfiade soll Schluss sein. Sein Nachfolger wird Hermann Loeser.
9. Mit schusssicherer Weste für mehr Menschlickeit unterwegs: Der Belecker Pfleger Jörg Henneböhl mach sich mit einer mobilen Klinik des Hammer Forums auf den Weg nach Palästina.
12. Ärger um die Holzhackschnitzelheizung in Suttrop: Reinhard Schäfer, Geschäftsführer der Sauerlandwärme GmbH, fühlt sich von der WVG hintergangen. Die in Aussicht gestellte Beteiligung habe nur der "Spionage" gedient.
15. Die "K-Frage" der CDU ist entschieden: Zustimmung für Stoiber gibt es quer durch das Warsteiner Parteienspektrum - bei SPD und WAL nicht ohne Hintersinn. 18. Die Kassen sind leer, die Asche kaputt: Der TuS kämpft weiterhin um einen Kunstrasen. Die politischen Parteien nehmen den Wunsch zwar wohlwollend zur Kenntnis - aber es fehlen die finanziellen Mittel. 21. Das süße Leben ist garantiert: Prinz Alfred I. regiert in Belecke. Die neue Tollität wird "Don Alfredo, Meistero la Dolce Vita Mediterrano" genannt. 22. Das Brauerfest soll umstrukturiert werden: Brauerfest-Ausschussvorsitzender Ingo Scholz denkt über neue Organisationsformen - zum Beispiel nach dem Vorbild der WIM - nach. 23. Der Euro scheint sich nach nur einigen Wochen bereits durchgesetzt zu haben: In praktisch allen Warsteiner Geschäften zahlen die Kunden nur noch mit der neuen Währung. 25. Stagnation wäre für die Warsteiner Brauerei schon ein Fortschritt: Für das Jahr 2002 strebt das Unternehmen ein ausgeglichenes Ergebnis an - die Deutschen trinken weniger Warsteiner. 28. In Warstein sind die Narren los: Christoph. I und Manuela regieren die Jeckenschaar. Die Sauerlandhalle platzt aus allen Nähten. Eine schlechte Nachricht: Das Hirschberger Sägewerk Hüster-Holz muss Insolvenz anmelden. 37 Arbeitsplätze sind bedroht. 31. Der Belecker Armaturenhersteller Persta schließt Personalabbau nicht mehr aus. 250 Menschen bangen um ihren Arbeitsplatz. Bewegender Abschied für den scheidenden Schulleiter Bernd Mues in Suttrop. Nach 30 Jahren packte Mues seinen Ranzen.

FEBRUAR
5. Der Regierungspräsident stimmt der Zusammenlegung der Belecker Grundschulen zu.
6. Kämmerer Florian Beutler sieht schwarz: Im Etat klafft eine Lücke von 570 000 Euro. Für 2003 werde "jeder Euro benötigt".
8. Bunt, bunter, Karneval: In Warstein sind die Narren los. - Die Stadtbücherei meldet Rekordzahlen bei Ausleihen. Kinderliteratur ist dabei die Nummer Eins.
9. Die Stadt Warstein schlägt ein Gütesiegel für Holz aus Warstein vor. So sollen die Absatzchancen auf dem europäischen Markt gesichert werden.
12. Lebensfreude pur an der Wäster: Der gemeinsame Rosenmontagszug von GWK und SKG ist ein Feuerwerk der Formen und Farben. Dabei trotzen die Narren dem Dauerregen.
14. Die Westerbergschule, die Fusion der Belecker Grundschulen, wirft viele Fragen auf: Statt der ursprünglich geplanten 2,9 Mio. Euro sind nun Kosten in Höhe von 3,4 Mio. Euro im Gespräch.
15. Die finanzielle Lage der Stadt wird immer dramatischer. Mittlerweile ist das Haushaltsloch auf 700000 Euro angewachsen. Kämmerer Beutler spricht schon von "schmerzlichen Einschnitten".
16. Der Winter zehrt an den Kräften der Betriebshof-Mitarbeiter: 410 Tonnen Salz wurden seit dem ersten Schnee gestreut, 1800 Überstunden geleistet. Wann wirds endlich wieder Sommer? 19. Jüdische Friedhöfe sollen in die Denkmalliste: Es ist ein Schutz für ein Stück Stadtgeschichte. 21. Eine dicke, braune Brühe sorgt für Ärger im Suttroper Baugebiet: Bei kräftigen Regenfällen läuft das Wasser in Strömen aus der benachbarten Bodendeponie. 200 Anwohner unterschreiben eine Liste gegen den Ausbau der Deponie. 23. Dauer-Regen und Kälte sorgen für einen Ansturm in den Reisebüros: Die Warsteiner zieht es zu angenehmeren Regionen - in den Süden. 26. Eine neue Chance für die heimische Nachwäremeversorgung? Nachdem die WVG eine Beteiligung an dem Öko-Heizsystem abgelehnt hat, bietet die Betreiberin "Sauerland Wärme" der Stadt eine Zusammenarbeit an. 27. Und es regnet immer noch: Durch die ständigen Niederschlag sind Wiesen überflutet, Rückhaltebecken der Kläranlage laufen über. 28. Die Euro-Umtausch-Phase endet: Die letzten Sparschweine werden geplündert, um Mark und Pfennig gegen Euro und Cent umzutauschen. Die windigen Geschäfte des Finanz-Jongleurs Hans-Jürgen Koch sorgen in Warstein für Aufregung: Nach einem WR-Exklusiv-Bericht reagiert die Politik sauer und beklagt sich bei der Verwaltung über fehlende Informationen. Mit Steuergeldern sei hier leichtfertig umgegangen worden.

MÄRZ
2. Der Architekt Rolf Schröer wendet sich in einem offenen Brief gegen den geplanten Abriss der Allagener Möhnebrücke. Vielmehr könne das denkmalwerte Bauwerk saniert werden.
5. Die Hirschberger sorgen sich um ihr Freibad: Angesichts der Spar-Debatte besteht die Gefahr, dass das Bad im Sommer nicht mehr öffnen könnte. Doch die Stadt gibt Entwarnung - eine Schließung sei nicht angedacht.
6. Holzhackschnitzel und kein Ende: Die Stadt lehnt eine Beteiligung an dem Nahwärmenetz ab. Sauerlandwärme-Chef Schäfer reagiert verschnupft und spricht von "provoziertem Konkurs".
9. Im dritten Anlauf klappt es schließlich: Der Rat beschließt, die zweite Beigeordnetenstelle zu streichen. / Die Volksbank Warstein-Belecke bereitet eine Fusion mit der Volksbank Hellweg vor. Die Folgen: Weniger Arbeitsplätze und Filialen.
12. Suttrops Ortsvorsteher Erwin Koch ist sauer: Obwohl mehr als 200 Anwohner gegen den Ausbau der Deponie unterschrieben haben, weigert sich Bürgermeister Juraschka, das Anliegen der Bürger an den Rat weiterzuleiten. 15. Maxi im Mini-Format: Das geplante Brauerei-Besucherzentrum können Kunden und Besucher der Sparkasse als Modell bestaunen.
20. Das Projekt "Warsteiner Naturfaszination" findet man beim Land wenig faszinierend: Es gibt kaum Hoffnung auf NRW-Zuschüsse.
22. Gemeinsam ist man stark: Die Interessengemeinschaft Spreng-Betroffener Warstein (ISW) will Schäden durch die Arbeit in den Steinbrüchen vermeiden.
26. Eine Spendenaktion soll die Allagener Dreibogen-Brücke retten. Allerdings ist sich die Stadt sicher: Eine Sanierung wäre zu teuer. (kt)

Risse-Gelände im Focus
Quelle: 02.01.2003 / LOKALAUSGABE / WARSTEIN

Warstein. Ein Belecker wird Domkapitular, ein Stadionsprecher Schützenkönig und Beleckes Eltern sind geschockt über Drogen im Schulalltag; Der WR-Jahresrückblick Teil II.

APRIL 3. Städtefreundschaft erneuert: In Pietrapaola unterschreibt Bürgermeister Georg Juraschka die Freundschaftsurkunde. Einen Tag zuvor ist in der italienischen Stadt die "Piazza Warstein" eröffnet worden.
5. Der gebürtige Belecker Bischof Hans-Josef Becker wird Domkapitular im Paderborner Metropolitankapitel.
10. In Belecke regelt am Bahnübergang im Bereich Paul-Gerhard-Straße eine neue Ampel den Verkehr. Fast sechs Monate wurde in diesem Bereich gebaut.
11. Stille Hoffnung für Hüster-Holz: Nach dem Insolvenzantrag Anfang des Jahres scheint es mit dem Hirschberger Unternehmen wieder bergauf zu gehen.
12. PISA kommt: Per Zufallsentscheid ist das Warsteiner Gymnasium für den Test ausgewählt worden. 24 Kandidaten stehen bereits fest.
16. Ein neues Bett für die Wester: In Zusammenhang mit dem Belecker Durchstich bauen Bagger einen neuen Flusslauf.
17. Abriss-Pläne auf Eis gelegt: Der Bauausschuss hebt den Beschluss zum Abriss der Allagener Dreibogen-Brücke auf.
18. Ein weiterer Rückschlag für den Warsteiner Einzelhandel: Nachdem sich die Politik gegen Expansionspläne ins Wästertal wehrte, schließt die Firma Elektro Müller ihr Einzelhandelsgeschäft.
22. Köstlich: Der erste War Spargelsonntag hat für Volksfeststimmung in der Innenstadt gesorgt. Tausende Besucher strömten in die Stadt.
24. Gute Aussichten für Belecke: An einem Info-Abend erfahren die Belecker Bürger, dass aus der Bahnhofsstraße, über täglich über 16 000 Fahrzeuge rollen, eine verkehrsberuhigte Zone werden soll. / Die CDU ist empört: Beim Spargelsonntag soll der BG-Chef Manfred Gödde gesagt haben: "Euren Stand sollte man verbrennen!"
27. Der Amok-Lauf in Erfurt schockiert Lehrer und Schüler. In den Warsteiner Schulen wehen die Fahnen auf Halbmast.

MAI
2. Das Kapitel Bodendeponie soll bald der Vergangenheit angehören: Die Rekultivierung kann schneller als erwartet abgeschlossen werden, teilt die ESG mit.
4. Die Aussichten für Warsteins einstmaliges Vorzeigeobjekt "biogene Nahwärmeversorgung" sehen alles andere als rosig aus: Betreiberin Sauerlandwärme steht kurz vor der Zahlungsunfähigkeit.
8. Nach dem Amoklauf in Erfurt entbrennt eine Diskussion über ein neues Waffenrecht. Laut Warsteins Schützenvereinen sind sie "zu Unrecht in die Kritik geraten."
11. Die Theodor-Heuss-Straße soll verlängert werden. Die erforderlichen Finanzmittel sollen durch Vorauszahlungen der künftigen Anlieger hereinkommen.
13. Vom Stadionsprecher zum Schützenkönig: Michael Störmann und Jan Karich regieren Suttrops Schützen.
15. Nächtlicher Polizei-Großeinsatz in Belecke: Mit Streifenwagen aus dem Kreis und einem Hubschrauber versucht die Polizei einer Diebesbande habhaft zu werden. Sie soll den Tresor aus dem KiK-Markt entwendet haben.
17. Belecke feiert Heimatabend - ein Hörspiel vom Sturmtag gibts auf CD.
22. Knapp befriedigend: Bei einer Umfrage der Handelskammer Arnsberg bewerten die heimischen Gewerbetreibenden die Warsteiner Verkehrsinfrastruktur nur mit einer 3-.
23. Günstige Mieten: Für ein Ladenlokal in Warsteiner 1a-Lage muss durchschnittlich pro Quadratmeter 9,80 Euro Miete gezahlt werden.
24. Die Verträge werden schon vorbereitet: In knapp drei Jahren soll das Risse-Gelände bebaubar sein.
26. Ein Streichkonzert: Nach langen Debatten und zahllosen Kürzungen stimmt der Rat einem ausgeglichenen Haushalt 2002 zu.
29. Mehr Kaufkraft für Warstein: Um das zu erreichen planen Rat und Verwaltung einen SB-Markt auf dem Risse-Gelände. Eine Passage soll die Verbindung zum Stadtkern herstellen.

JUNI 6. Eine Podiumsdiskussion in der Belecker Realschule schockt die Eltern: Drogen gehören mittlerweile zum Schulalltag.
8. Nach dem Nitrofen-Skandal: Die Warsteiner haben das Vertrauen nicht verloren und sagen noch immer "Ja" zu Bio-Produkten.
11. Lieber klein und fein: Für Investitionen in das Warsteiner Allwetter-Bad steht kein Geld zur Verfügung.
12. Ersatzwald in Sichtigvor: Zum Ausgleich für das geplante Besucherzentrum soll eine Fläche an der Taubeneiche ausgewiesen werden.
13. Grundschule bis 16 Uhr? Gute Idee, finden die Schulleiter. Aber wer bezahlt?
17. Hausbrand in Belecke: Eine Familie verliert in den Flammen ihr Hab und Gut. Das historische Gebäude muss abgerissen werden.
19. Die Freibäder sind voll, in den Schulen gibts hitzefrei. Das Thermometer zeigt bis zu 41 Grad an.
21. Bauen in der Bache: Ein Handwerker versucht vor Gericht eine Baugenehmigung für seinen Betrieb in der Bache zu erstreiten - doch die Verwaltung sträubt sich.
22. Schwerer Unfall auf der B55: Ein Lkw kippt an der Külbe um und verteilt seine Ladung auf die Bundestraße.
24. Abi? Hab i! 63 Gymnasiasten erhalten ihre Zeugnisse.
25. Danke! Nach dem verheerenden Häuserbrand erfährt Familie Heppe eine Welle der Hilfsbereitschaft.
26. Finaaaaale! Im gesamten Stadtgebiet wird der Einzug der Völler-Elf ins WM-Finale frenetisch gefeiert.
27. Einfach traumhaft: Familie Weber ist auf dem Wasser zu Hause und segelt über die sieben Weltmeere.

Flut, Ballone und Reform
Quelle: 03.01.2003 / LOKALAUSGABE / WARSTEIN
Warstein. Brauerei-Geschäftsführer Frank Spitzhüttl wirft das Handtuch, Bürgermeister Georg Juraschka tritt nicht erneut an, und Deutschlands zweitschönster Mann kommt aus Belecke. Der Jahresrückblick Teil III:

JULI
2. Enttäuschung: Beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" erreicht Hirschberg nur den vierten Platz.
3. Und der Kahnsinn geht weiter! Obwohl Deutschland den Weltmeistertitel an Brasilien abgegeben muss, tanzen die Warsteiner Samba.
8. Die Rathauspläne sorgen für Aufsehen: Georg Juraschka will ein Fünfer-Team etablieren. Viele der bisherigen Fachdienstleiter werden einen großen Teil ihrer Kompetenzen abgeben müssen.
11. Mit viel Geld etwas Illegales legalisieren? In den Ausschüssen wird über eine Außenbereichssatzung für die Bache diskutiert. Ob der Handwerker seinen Betrieb dort gründen darf, steht in den Sternen.
12. Ein 63-jähriger Allagener wird wegen schwerem sexuellem Missbrauch an einem Minderjährigen zu zehn Jahren Haft verurteilt.
16. Vier Lehrer werden das Gymnasium verlassen, die Stellen nicht neu besetzt.
18. Geschafft: Die Dreibogen-Brücke in Allagen wird ein Denkmal. Der Plan, die Brücke gegen einen Neubau zu ersetzen, ist vom Tisch.
19. Mehr Kosten durch mehr Menschlichkeit: Trotz desolater Finanzen will die Stadt nicht an den Übergangswohnheimen für Asylbewerber sparen. Deren Zustand ist weitaus desolater.
23. Volker Manthey regiert die Belecker Schützen: Mit dem 437. Schuss holte er den Vogel von der Stange.
24. Trennung im Streit: Frank Spitzhüttl, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Warsteiner Brauerei, wirft das Handtuch.
26. Nach dem Tod Erzbischofs Degenhardt übernimmt der gebürtige Belecker Bischof Hans-Josef Becker die Amtsgeschäfte in Paderborn.
31. Der (fast) schönste Deutsche kommt aus Belecke: Carsten Seck erreicht bei der Mister-Germany-Wahl den zweiten Platz.

AUGUST
1. Durch heftige Regenfälle wird fast das gesamte Stadtgebiet unter Wasser gesetzt 4. Nach dem Hochwasser bleiben die Geschädigten auf den Kosten sitzen. Die Versicherungen zahlen nur in den seltensten Fällen.
5. Warsteins nächster Bürgermeister heißt nicht Georg Juraschka - bei der nächsten Wahl will er nicht mehr antreten. Die SPD will Paul Köhler als Nachfolger. / Als Reaktion auf die Rathausreform werfen Petra Erger und Sabine Gottbrath das Handtuch.
8. Wirtschaftsflaute? Nicht bei der Eupec. Das Belecker Unternehmen stellt den 1000. Mitarbeiter ein.
12. Die Brauerei stellt sich neu auf: Erstmals werden Familie und Geschäft getrennt, ein "Management Board" eingerichtet.
15. Die Flutwelle im Osten trifft auch die Partnerstadt Wurzen. 600 Menschen werden obdachlos.
21. Statt Umzug auf das Risse-Gelände plant Dixi nun eine Expansion am bisherigen Standort. Der Beigeordnete Hoffmann ist dagegen.
23. Im Kampf um mehr Lehrer am Gymnasium werden Erfolge sichtbar: Nach den Ferien sollen zwei neue Lehrer unterrichten.
24. Ingo Scholz gibt auf und schließt "Shirty-Moden" an der Hauptstraße.
26. Audienz am Höhlentreff: Zum Warsteiner Open-Air mit Jürgen Drews kommen mehr als 2000 Besucher.
27. Es ist der Mercedes unter den Bierkästen: Die Warsteiner Brauerei stellt ihren neuen Kasten offiziell vor.
31. Das Spektakel beginnt Die 12. Warsteiner Int. Montgolfiade ist der Anpfiff für den großen Fest-Herbst.

SEPTEMBER
2. Die Bierstadt ist in Feierlaune: Beim Brauerfest gibts Pferdestärken, Oldtimer - und natürlich viel Warsteiner. Bei der Montgolfiade erleben die Zuschauer eine Explosion der Farben und Formen.
4. Trauer um Toni Lintner: Der engagierte Hirschberger und Herausgeber der Senioren-Zeitschrift "Brücke" ist tot.
5. Das Ballon-Fieber grasiert: Tausende pilgern zum Nightglow auf Plückers Hoff.
7. Der Neubau der B55 genießt beim Land Priorität - Warstein rutscht in der Liste nach oben. Die Chancen, dass der Tunnel schnell gebaut wird, steigen.
9. Erwartungen übertroffen: Zur Montgolfiade 2002 kommen mehr als 160000 Besucher, die Organisatoren zählen 900 Ballon-Starts.
11. Bürgermeister Juraschka und Wolfgang Heppekausen übergeben beim Besuch in Wurzen mehrere tausend Euro, die von Warsteiner Bürgern und Unternehmen gespendet worden sind.
13. Um das Hirschberger Waldfreibad zu retten, wird ein Förderverein gegründet. Mehr als 15000 Euro werden für das Bad gespendet.
14. Grünes Licht für den neuen Dorfplatz in Niederbergheim: Das Land NRW hat die Fördermittel genehmigt.
23. Der erste Suttroper Markt ist ein voller Erfolg: Tausende strömen zur Leistungsschau in die Schützenhalle. Auch die WR ist dabei und erstellt zusammen mit dem Medienverlag Mues + Schrewe vor Ort eine Messe-Zeitung/ Bei der Bundestagswahl stimmen die Warsteiner für Schröder: Die SPD erreicht 45,62 Prozent, die CDU 42,8. Damit sind die Sozialdemokraten zwar noch stärkste Kraft, müssen aber Verluste hinnehmen (-2,45 Prozent).
24. Juraschka setzt sich durch: Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Warstein wird künftig nur noch als Halbtagskraft arbeiten.
26. Ein Kater wird zum Lebensretter: Bei einem Zimmerbrand in Belecke weckt Kater Moritz die 21-jährige Bewohnerin.
28. Warstein wird wohl noch auf die Ortsumgehung warten müssen: Der Regionalrat setzt das Projekt nur auf Platz 12 der Prioritäten-Liste.
OKTOBER
2. Dixi darf erweitern! Der Ausschuss für Stadtentwicklung unterstützt die Pläne des Kaufhauses. Beigeordneter Hoffmann befürchtet eine "Industriebrache Risse".
8. Rebellion gegen den Bürgermeister: Der Rat schränkt den Handlungsspielraum von Georg Juraschka ein.
10. Im Baugebiet Schützenkamp II in Sichtigvor entstehen 52 Grundstücke für Familien.
15. Kooperation: Das Krankenhaus Maria Hilf und die WKPP wollen enger zusammenrücken.
16. Weil die Kehrfahrzeuge keinen Platz für Wendemanöver haben, sollen bei 58 Straßen auf den Winterdienst verzichtet werden.
17. Manager-Schwund: Dierk Gutmann, Geschäftsführer der Haus Cramer-Gruppe, tritt zurück.
18. XXL: Eine Pfadfinder-Gruppe baut in Warstein eine Riesen-Seifenkiste mit 15 Sitzen.
19. In der Innenstadt startet die Kirmes. Hauptattraktion ist der Sky-Rider, der die Besucher 60 Meter in den Himmel schießt. / Die Brauerei-Flure lichten sich: Auch Unternehmenssprecherin Helga Metzel kehrt Warsteiner den Rücken.
24. "Jetzt reichts": Die Polizei geht in Warstein auf dem Zahnfleisch. Sechs Stellen sind nicht besetzt.
26. In Suttrop droht die Heizung kalt zu bleiben, weil Betreiberin Sauelandwärme vor dem Aus steht.
28. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz: Ein Orkan wütet über Warstein, reißt Dächer ab und lässt Bäume auf die Straßen stürzen.
29. Die Stadt verspricht: Trotz Zahlungsunfähigkeit der Sauerlandwärme wird niemand in der Kälte stehen.
31. Am Waldpark wird der erste Spatenstich für die Gleisanbindung an die Warsteiner Brauerei gesetzt.
NOVEMBER
7. Die blaue Tonne soll den Papiecontainer ersetzen. / Auch Warstein ist in die Finanzgeschäfte des windigen Geschäftsmannes Koch verwickelt. Alle Kreditgeschäfte aus den 90er Jahren müssen rückabgewickelt werden, entscheidet der BGH. Die Stadt siehts gelassen.
11. Um das leere Stadtsäckl zu füllen, sollen die Vereine Grundbesitzabgaben leisten.
12. Spielraum endgültig gleich Null: Für das Haushaltssicherungskonzept muss die Stadt den Gürtel enger als eng schnallen.
13. Die Sauerlandwärme kann in einer konzertierten Aktion gerettet werden.
15. Die Übernahme der Volksbank Warstein-Belecke von der Volksbank Hellweg ist perfekt.
18. Der verkaufsoffene Sonntag in Belecke ist (mal wieder) ein voller Erfolg.
20. Hohe Ehrung für Luise Schulte: Die Gründerin der Belecker Caritas erhält das Caritas-Kreuz in Gold.
22. Warstein ohne "Plus" wird es nicht geben: Obwohl der Mietvertrag in der Dieplohstraße ausläuft, werde das Unternehmen weiter an der Wäster bleiben.
23. "Letzte Warnung für Hoffmann": Die SPD fordert den Beigeordneten ultimativ dazu auf, die drängenden Problemen der Stadt in Angriff zu nehmen.
26. Die Brauerei will über 100 Stellen abbauen und Mitarbeiter entlassen. Albert Cramer gesteht Managementfehler ein. Nahezu gleichzeitig kündigt auch Constab in Rüthen Entlassungen an.
28. Die INI schließt die Arbeitslosen-Beratung in Belecke.
30. Der Beginn einer märchenhaften Weihnacht: In der Warsteiner Innenstadt startet der Märchenmarkt.

DEZEMBER 3. Das Dosenpfand kommt, die Unsicherheit wächst: Viele Händler wollen Einweg einfach aus den Regalen verbannen. 6. Sorge um die Polizeipräsenz in Warstein: Die Wache könnte schon bald nachts nicht mehr besetzt sein. 7. Der Sängerkreis protestiert gegen die geplanten Kürzungen der Landesförderung. 10. Die geplante Grundbesitzabgabe für die Tennisclubs ist zwar vom Tisch - allerdings sollen die Vereine im Jahr 2003 eine Kostenrechnung für Abfall, Wasser und Kanalnutzung bekommen. 11. Die SPD-Fraktion greift durch: Bürgermeister Juraschka soll Zug um Zug entmachtet werden. Das Ziel: Das Stadtschiff Warstein unter der Regie von Paul Köhler demnächst in ruhigeres Fahrwasser zu lenken. 16. Der Warsteiner Polizist Wilfried Kühle wird mit der Rettungsmedaille ausgezeichnet. Er rettete im Steinbruch einem Mann das Leben. 17. Das Fazit zum Märchenmarkt fällt nicht besonders rosig aus: Es fehlten die Besucher. 20. Zocken für das Stadtsäckl: Für alle "Apparate mit Gewinnmöglichkeiten" müssen jeden Monat 150 Euro Vergnügungssteuer an die Stadt gezahlt werden. 21. Bei der Brauerei Warstein starten die Gespräche für die Sozialpläne. Noch ist keinem Mitarbeiter gekündigt worden, eine virtuelle Firma soll derweil für Beschäftigung sorgen. 24. Schlechte Nachrichten von den Siepmann-Werken: 60 Mitarbeitern soll gekündigt werden. / Strom und Gas werden im Jahr 2003 teurer. 28. 17 Mal Werbung für Warstein: Die neuen Postkarten-Motive werden offiziell vorgestellt. 31. Gedenken an den Stadtbrand: Vor genau 200 Jahren wurde fast die komplette Stadt von den Flammen zerstört.


Lexikon für die Stadt Warstein, erstellt durch Horst Hassel,
58849 Herscheid, Tel.: 02357/903090, E-Mail: webmaster@plbg.de