Sorgen um Plus-Markt und Risse-Gelände
02.01.2006 / WP LOKALAUSGABE / WARSTEIN

Warstein. Ortsvorsteherin Elisabeth Wiese zieht ihre persönliche Bilanz eines arbeitsreichen Jahres: "Außer 133 Altersjubiläen, Goldhochzeiten usw. beschäftigten mich natürlich städtische Entwicklungen. Hier einige Punkte: Das Rissse-Gelände machte und macht mir große Sorgen. Insbesondere die oft enormen Sprengungen. Den betroffenen Bürgern hatte ich im Jahr 2005 versprochen, mich ihrer anzunehmen. Ich habe es oft versucht. 2006 werde ich dies auch fortsezten. Nun steht der vordere Bereich des Oberhagens zur Debatte. Er bereitet mir viel Kopfzerbrechen. Auch der viele Lkw-Verkehr auf der Haupt- und Rangestraße ist ein Punkt. Gefreut hat mich, dass die alte Jugendherberge wieder mit Leben erfüllt ist. Hier möchte ich Stefan Enste ein Lob für seine gelungene Arbeit aussprechen. Im Wildpark wird sich im Jahr 2006 etwas zum Positiven bewegen. Es wird noch im Arbeitskreis "Bilsteintal" ausgearbeitet. Diesem gehöre ich mit an. Im Februar/März wird es wohl zu einer Lösung kommen. Freude hat mir die Wiedereröffnung des Waldhotels bereitet. Somit sind die Besucher von Höhle und Wildpark mit Speis und Trank versorgt. Ich hoffe, dass der Plus-Markt auf dem Kerstinggelände gebaut wird, sonst sieht es für die Warsteiner Innenstadt schlecht aus. Ich habe und werde mich weiterhin dafür einsetzen. Unsere kleine "Oase" Bullerteich wird immer wieder mit kleinen Neuigkeiten verschönert. Hier gilt mein Dank den "Bullerteichfreunden", welche viel von ihrer Freizeit opfern. Unter anderem auch Heinrich Häckel, welcher im Warsteiner Stadtwald neue Holzschilder zur Ausweisung der Wege angefertigt hat, ein Danke. Man erkennt, daß einige Warsteiner Bürger aus sich selbst heraus etwas tun. Die Aufgabe einer Ortsvorsteherin ist auch, sich um die Vereine zu kümmern. Danke der GWK, den Schützen, um nur einige zu nennen. Das Warsteiner Schützenfest habe ich in diesem Jahr erstmals aktiv gefeiert. Als Frau bin ich gut aufgenommen worden, zumal ja in den Statuten der Schützen steht, daß dem Verein nur Männer angehören dürfen. Als Ortsvorsteherin ist man eben ein "geborenes" Mitglied. Erwähnen möchte ich unsere Warsteiner Feuerwehr. Ohne sie wäre unsere Stadt um ein großes Stück ärmer. Selbst die Jahresabschlussübung hat mich begeistert. Mit welchem Elan die Kameraden solch eine Übung angehen. Allen Vereinen und Gruppierungen gilt mein Dank für die geleistete Arbeit. Wichtig ist der Erhalt unseres Krankenhauses "Maria Hilf". Dazu müssen wir alle beitragen. Das WKW hatte in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Jede Veranstaltung für sich war etwas Besonderes. Zum Ende des Jahres hat mich als Ratsmitglied die Schließung der Musikschule zum 1. August 2007 sehr beschäftigt. Jetzt wird noch eine Lösung für das Personal der Musikschule erarbeitet. Etwas Positives gab es am 23. Dezember: Nach zwei Jahren ist nun endlich an der Range eine Feinstaubmessanlage aufgestellt worden. Es hat mich sehr gefreut, dass sich das Warten gelohnt hat. Ich wünsche allen Warsteinern ein gutes Jahr 2006.


Lexikon für die Stadt Warstein, erstellt durch Horst Hassel,
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