HappyCantus

Im Mai 1994 fanden sich einige Freunde aus Allagen zusammen und ergriffen die Initiative einen Chor zu gründen. Junge Leute aus dem Bekanntenkreis wurden angesprochen, von denen wir glaubten, dass sie gut zu uns passen. Im Vordergrund stand damals, und steht auch heute noch, der Spaß am gemeinsamen Singen - ein neuer Chor entstand.

Neben einfachen, einstimmigen a capella Gesängen standen schon bald mehrstimmige Stücke bei der wöchentlichen Probe auf dem Programm. Das Repertoire erweiterte sich beständig, dank unseres Chorleiters Rainer Bolinger.

Anfangs trafen wir uns unbemerkt der Öffentlichkeit, dennoch standen schon bald die ersten Auftritte auf dem Programm, durch die der Chor mit der Zeit immer mehr wuchs. Auf Grund unseres breitgefächerten Repertoires boten sich uns auch unterschiedliche Anlässe unsere Stücke zu präsentieren. Diese reichten von Mitgestaltung verschiedener Gottesdienste, wie z.B. der Christmette über Seniorennachmittage bis hin zu Hochzeiten. Bald waren wir "... ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus Allagen und Niederbergheim im Alter von 15 bis 40 Jahren".

Es ergab sich dann jedoch ein mehr oder weniger großes Problem: Wie sollen wir uns nennen? Zum Unwohl aller Chormitglieder- einiger besonders- hatte sich ohne unser Dazutun der Name „Jugendchor“ eingebürgert. Es erwies sich allerdings als eine große Herausforderung sowohl einen „neuen“ Namen zu finden, mit dem jedes Chormitglied einverstanden war, als auch diesen in der Öffentlichkeit durchzusetzen.

Auf dem Chorwochenende in Hardehausen im Herbst ´96 wurde die Namensuche neben den üblichen intensiven Probenarbeiten und der Pflege der Geselligkeit zu einem weiteren Hauptprogrammpunkt. Vor allem in Anbetracht der bevorstehenden Matinee im Mai ´97 sollte der Name möglichst bald gefunden sein. Nach vielerlei verschiedenen Ideen und Vorschlägen, wie z.B. Young Voices, A Capella, Hohes C oder Pull Moll, stellte sich heraus, dass es bereits Chöre mit diesen Namen gibt bzw. die Namen doch etwas sehr missverständlich sind. Wir überlegten, wie man am besten in unserem Namen unser Anliegen des gemeinsamen Spaßes am Singen ausdrücken könnte. Noch dazu wollten wir über den Namen die Vielseitigkeit unseres Repertoires sowohl stilistisch als auch sprachlich darstellen.

Jemand brachte dann den Namen HappyCantus in die Diskussion ein. Nach weiteren scheiternden Modelierungsversuchen des Namens und einer dann folgenden kurzen Eingewöhnungszeit waren wir der „HappyCantus“. Es sollte jedoch noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen bis sich fast jeder in der Gemeinde an unseren eigentümlichen Namen gewöhnt hatte...


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