Quelle: WP Warstein vom 22.06.2003

Als Urlaubsziel erhalten
25 Jahre engagierter Einsatz für den Verkehrsverein: Für die Gründer und Mitglieder mit besonderen Verdiensten gab es Dankurkunden, Präsente und Blumensträuße. Foto: Simon Naarmann

Hirschberg. (na) Neben dem sagenhaften Theaterstück um Kurfürst Clemens August bildete der Dank an engagierte Mitglieder einen Schwerpunkt des Festes zum 25-jährigen Bestehen des Hirschberger Verkehrsvereins.

Vorsitzender Dieter Böckeler begrüßte die zahlreichen Gäste mit einem kleinen Vereinsrückblick. "Die Anfänge des Hirschberger Fremdenverkehrs gehen bis in die dreißiger Jahre zurück, als der Landtourismus Sommerfrische- Fahrten in den Ort organisierten." Nach dem zweiten Weltkrieg entdeckte die Stadt diesen Wirtschaftszweig neu und die Hirschberger Infrastruktur stellte sich auf den Fremdenverkehr ein.

Als Hirschberg 1975 Ortsteil von Warstein wurde, löste sich die zentrale Verwaltungsstelle im Ort auf. Daher wurde am 3. März 1978 der Verkehrsverein Hirschberg gegründet - mit dem Gedanken, Hirschberg und seine Umgebung als attraktives Ausflugs- und Urlaubsziel zu erhalten. "Das ist uns bis heute gelungen: Viele Gäste sind sehr zufrieden, kommen oftmals wieder und loben die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Einwohner", freute sich Böckeler. Er erinnerte auch an die Silbermedaille im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" und dankte allen, die zu diesem und vielen anderen Erfolgen beitrugen.

Als Dank für 25 Jahre tatkräftige Vereinsarbeit überreichten Dieter Böckeler und Geschäftsführerin Elisabeth Hoff Urkunden an die Gründungsmitglieder: Die Gasthöfe Zum Hirsch, Sauerländer Hof, Cramer und die Pension Schmitz gehörten zu den Geehrten, ebenso Waltraud und Dieter Böckeler, Elisabeth und Gisbert Goesmann, Elisabeth und Dieter Hoff, Elisabeth und Willi Kohl, Hermine und Dieter Lange, Hilde und Franz Rath, das Schuhhaus Risse, Hedwig und Fritz Schleimer, Erna Schulte, Anni und Heinz Schulte sowie Mia Spindeldreier. Anni Schulte erhielt zusätzlich eine Sonderurkunde für 12 Jahre lang geleistete Vorstandsarbeit.

"Besonders engagiert haben sich die Vorstandsmitglieder Dieter Böckeler und Willi Kohl", meinte Elisabeth Hoff. "Für solch ausgezeichnete Arbeit bedarf es dreierlei Dinge: einer guten Portion Idealismus, eines breiten Kreuzes und einer Partnerin, die voll hinter ihnen steht. Ohne euch beide wäre der Verkehrsverein nicht das, was er heute ist."

Als Höhepunkt des Vorabends stand das Laienspiel der kfd-Theatergruppe auf dem Programm: Ein Wilddieb hatte sich in des Fürsten Jagdgründen bedient, weitere zwei Bauern schuldeten mehrere Scheffel Korn. Der Kurfürst zeigte sich jedoch noch einmal gnädig. "Vor 250 Jahren galten fürstliche Jagden als Erholung und Entspannung - diesen beiden Zwecken dient heute ja unser Verein", so Dieter Böckeler.